Pünktlich zum Muttertag: “Mama” von Sataninchen

Sataninchen interpretiert die Hymne aller Mütter neu!

Die Band

Und wenn man denkt, man hätte schon alles gehört… kommt von irgendwo ein Musiker her, der in keine Schublade passen möchte. Und der sein Tun und vielleicht auch sich selbst nicht immer so ernst nimmt und mit mindestens einem lächelnden Auge betrachtet.

Im Presse-Kit steht, Sataninchen wäre ein “Ein-Mann-Satire-Projekt mit einer Mischung aus Musik, Standup, Grafik, Design und Video als mediales Gesamtkunstwerk”. Ohne jemals einen Song gehört zu haben, klingt das schon ein wenig irritierend. Betrachtet man obendrein das Bildmaterial zum Projekt erklärt sich aber schon schnell, dass hier mit mehr als nur einem Augenzwinkern agiert wird. Mit seinen Kreationen, ganz gleich ob nun Cover-Hits oder eigenen Songs stellt er die Humorfähigkeit seiner Hörer auf die Probe.

Die Single

Wer kennt es nicht, das mega-schmalzige und alles verstörende Lied eines Jünglings, mit dem er der damligen Generation die Tränen in die Augen trieb. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, ob es sich bei diesem Tränenfluss um Ausdruck des Schmerzes oder tatsächlich doch eher der Rührung handelte. Sei es drum…. heute gibt es wieder Tränen. Versprochen!

Mama in einer bitterböse gegrummelten Deathmetal-Version zu hören, erfüllte mich mit einer gewissen Portion Genugtuung meinen Eltern gegenüber. Rebellion!!!! Wie kann man den Schwarm von vor einigen Jahrzehnten besser torpedieren, als mit Satire. Okay, Mama wird sicherlich nicht in die Top 1000 der Charts klettern, aber da scheint auch nicht der Beweggrund zu sein, mit dem diese Cover-Version entstanden ist.

Fazit

Ich möchte mal versuchen, es auf einen seriösen Punkt zu bringen. Als Fans generierendes Apetithäppchen eines aufstrebenen Musikprojekts würde der Song scheitern. Allerdings hilft der Kultfaktor um das Original herum ganz sicher Aufmerksamkeit zu erhaschen. Und wenn man dann nicht vergisst, dass wir es hier mit Satire im Musikgewand zu tun haben, geht das schon echt in Ordnung.

Mir hat der Song auf jeden Fall den Tag gerettet und ja…. zwei Lachtränchen und “Ist das sein Ernst ???” , “Nein, das hat er nicht wirklich gemacht, oder?!” und “Alter Falter!” waren auch dabei.

Und hier nun für Euch…. das Video zu Mama

Die Band im Web

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Quellen

Bildmaterial: Presse-Kit

Für Dirk ist Musik nur dann gut, wenn sie etwas mit ihm macht; er muss sie fühlen können. Er scheut sich nicht davor, diese Gefühle in Rezensionen einfließen zu lassen. Seine langjährige Tätigkeit als "Festplattenschubse" in diversen Webradios bildet die nötige Grundlage dafür.