Soltaria Saga von “Hexenstaub” im Interview

Musiktelegraf: Hallo Soltaria, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses kleine Interview nimmst. Vielleicht magst Du unseren Lesern zu Beginn kurz erklären, wer oder was Soltaria Saga ist und wie es zum Musik-Projekt „Hexenstaub“ gekommen ist.

Soltaria: Erst einmal vielen lieben Dank, für dieses Interview. Ich freue mich sehr, denn es ist mein erstes Interview. Die Figur “Soltaria Saga” ist sowas wie mein zweites Ich. Sie soll Stärke, Stolz und Entschlossenheit ausdrücken.

Zu dem Projekt bin ich gekommen, da sich in mir viele Gefühle und Emotionen aufgestaut haben. Ich brauchte unbedingt etwas, mit dem ich das alles verarbeiten konnte. Musik war für mich die perfekte Lösung.

Soltaria Saga SunshineMusiktelegraf: Wie bist du überhaupt zur Musik gekommen?

Soltaria: Ich habe schon als Kind Musik geliebt. Vor dem Projekt konnte ich ein paar musikalische Erfahrungen sammeln und so entschied ich mich, selber Musik zu machen.

Musiktelegraf: Deine Songs sind bisher ohne Gesang. Hast Du mal darüber nachgedacht, mit einer Sängerin oder einem Sänger zusammenzuarbeiten?

Soltaria: Nein das habe ich nicht. Mir war von Anfang an klar, dass es ein Instrumental-Projekt sein soll. Die Instrumente ersetzen meine Stimme. Sie erzählen mit jedem Stück eine Geschichte aus meinem Leben.

Musiktelegraf: Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir nicht einfach, musikalische Einflüsse in Deinen Liedern zu hören. Gibt es überhaupt Musiker, die Dich inspirieren?

Soltaria: Oh ja! Da gibt es viele. *lach* z.B.: Motionless In White, Blutengel, Ghost, New Years Day, Priest, OOMPH!, Dead By April, Saltatio Mortis, Slipknot, The Gazette, Rammstein,  uvm.

Musiktelegraf: Solange ich Dein Projekt beobachte, veröffentlichst Du die Songs immer Stück für Stück, aber nicht als Album. Warum ist das so? Keine Lust auf ein Album ?

Soltaria: Natürlich hätte ich Lust aber die Zeit ist noch nicht gekommen. Ich mach zwar schon seit 9 Jahren unter dem Projekt Musik, aber mir fehlt noch die nötige Erfahrung. Aber ich möchte daran arbeiten.

Musiktelegraf: Hexenstaub gibt es jetzt neun Jahre. Was waren so Deine größten Meilensteine bis heute?

Soltaria: Der größte Meilenstein für mich ist, dass es Menschen gibt, die das was ich tue mögen und hören. Ich hätte damit nicht gerechnet. Als ich meinen ersten Song hochgeladen habe, dachte ich noch “Ohje, war das ne gute Idee?”. Und jetzt muss ich sagen, ohne jetzt arrogant rüber zu kommen… Ja!. Das war die beste Entscheidung und es macht mich unendlich glücklich. Ein anderer Meilenstein, der für mich nicht so schön war, war den Kopf darüber zu zerbrechen, mit Hexenstaub aufzuhören. Aber nach einem schicksalhaften Ereigniss habe ich mich dazu entschieden, das Projekt nicht aufzugeben.

Musiktelegraf: Gibt es ein Ereigniss, dass Dich geprägt hat?

Soltaria: Der Verlust meiner Eltern war das schlimmste was mir passieren konnte. Vor allem der von meiner Mutter. Aber es hat mich auch stark gemacht und ermutigt mit Hexenstaub weiterzumachen. Meine Mutter war wohl mein größter Fan. Sie wollte immer die Erste sein, die meine Songs hört und hat mich immer ermutigt nicht aufzuhören. Sie hatte mir sogar bei dem Projektnamen geholfen. Es fühlt sich an, als wäre es erst gestern gewesen, als wir zusammen gesessen haben und uns Gedanken darüber gemacht haben.

Musiktelegraf: Und wo geht die Reise hin? Was wäre z.B. ein großer Traum, oder hast Du eine Idee, die Du gerne noch irgendwie umsetzen würdest?

Soltaria: Mein größter Traum wäre es, so viele Menschen wie möglich mit meiner Musik zu erreichen und zu berühren.  Das wäre wirklich schön.

Musiktelegraf: Wo wir gerade bei Wünschen und Träumen sind: vervollständige doch bitte folgende Sätze
Könnte ich die Zeit zurückdrehen……..

Soltaria Saga FlussSoltaria: Würde ich nichts anders machen. Sonst wäre ich nicht die Person, die ich jetzt bin.

Letzte Woche habe ich mich geärgert, über…..

Soltaria: Mich selbst.

Das hat mir ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert…..

Soltaria: Deine Idee für dieses Interview.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann……

Soltaria: Würde ich mir wünschen, selbstbewusster zu sein.

Müsste ich auf eine einsame Insel, würde ich diese drei Sachen mitnehmen:……

Soltaria: Jetzt wird es schwierig… Eine Gitarre, ein Kamm und eine Zahnbürste.

Musiktelegraf: Liebe Soltaria, vielen Dank für Deine ehrlichen und echt interessanten Antworten. Die letzte Frage eines Interviews gebührt immer dem Interviewten. Magst Du noch jemanden grüßen, ein paar Worte an Deine Fans richten, oder sonst etwas in die weite Welt hinausrufen?

Soltaria: Auf jeden Fall! Als Erstes möchte ich meinen Freund grüßen und ihm danken, dass er immer für mich da ist und mir den nötigen Rückhalt gibt, den ich brauche. Dann meine Familie. Ganz besonders meine Schwester. ^_^ Auch möchte ich mich bei den Leuten bedanken, die mich so tatkräftig unterstützen und meine Musik verfolgen. Ihr seid wirklich die Besten.

Und eines muss ich noch loswerden… Bitte vergrabt nicht eure Träume. Träume sind dafür da, um sie zu verfolgen.

Dieses Interview führte Dirk Busse.

Quelle

Bildmaterial: Facebook-Page

 

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