Reingehört: “Life Without Exit” von Cyanbaal

Lovercraft meets Kraftwerk – das neue Album von Cyanbaal

Live without Exit

Schon der rätselhafte Titel sowie das Unterstatement des Covers lässt Qualität vermuten. Man wird nicht enttäuscht, voraus gesetzt, dass man sich auf die Band  einlässt (Band? Genauer sollte ich von Projekt sprechen, da Cyanbaal von einem Klangtüftler plus Gast realisiert wird). Cyanbaal ist lebender Widerspruch – Cyan, die Farbe die weder grün noch blau ist, Baal, der je nach Mythologie archaischer Gott oder Dämon ist: Das Album wirkt trotz absichtlicher Monotonie und Düsternis angenehm leicht. Die metallische, elektronisch nach unten oktavierte Stimme wird nie langweilig und die elektronischen Sounds sind erfrischend, vor allem wenn man bedenkt, dass die großen Innovationen in diesem Bereich inzwischen Jahrzehnte zurückliegen (Technowelle, Wave, alles Schnee von gestern; inzwischen ist es über 50 Jahre her, dass jemand den Moog erfunden hat). Sogar Autotune kann in den richtigen Händen gut klingen, wie in Western Ocean.

Meine persönlichen Lieblinsgtracks sind Blind, der Song mit der schönsten Melodie sowie Sanctified by Her Name, der herausragenden Titel des Albums.

Fazit

Wer es düster mag, für den bietet das vom Geist Lovercrafts inspirierte Duo den richtigen Soundtrack; wer einfach nur gut gemachte Elektronik hören will, kommt genauso auf seine Kosten.

Life Without Exit erscheint am 22.03.2019.

Tracklist

01 Despicable
02 Blind
03 4 Places
04 Angel Park
05 A Damp Place
06 Dead Dolls in the Basement
07 Sanctified by Her Name
08 Clipped Wings
09 Last Beat of My Heart
10 Western Ocean

Line-Up

Patrick Wenzel – Music, Lyrics, Vocals, Arrangement

Die Band im Web

http://56847089.swh.strato-hosting.eu/Startseite/
Facebook https://www.facebook.com/Cyanbaal/
YouTube https://www.youtube.com/channel/UCF-L2cTFzZqpkfNN7JB4EAw

Label

darkSIGN-Records Delligsen / Germany
info@darksignmusic.de
www.darksignmusic.de

Quellen

Bildmaterial: Promo-Kit
Das Promokit wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.

Dieses Album wurde von Thomas Bond rezensiert.

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