In eigener Sache: Alles Werbung, oder was ?

Liebe Musikbegeisterte und treue Leser des Musiktelegrafen,

wenn die “Rechtsprechung” aus Absurdistan zu kommen scheint ist nur eines sicher: völlig realitätsfremde Urteile machen Medienmenschen wie mir das Leben unnötig schwer.

Aktuell ist es so, dass Werbung als solche immer gekennzeichnet werden muss. Dabei ist es völlig unerheblich, ob für den geschriebenen Artikel Geld, kostenlose Zuwendungen oder auch einfach gar nichts geflossen ist. Sofern irgendwo im Zusammenhang mit dem Artikel Werbung erfolgen könnte, und sei es durch einen Link, der auf eine Seite mit Kaufoption führt, ist es Werbung. Und auf diese ist ausdrücklich hinzuweisen.

Seit einiger Zeit schreibe ich unter meinen Rezensionen immer, wie mir das jeweilige Promo-Material bereitgestellt wurde. Könnte ja sein, dass ich mich durch eine CD in meinen Händen zu einer besseren Meinung verleiten lassen könnte. Soweit die Theorie. Meine Antwort darauf: NEIN! Weder wird die Musik dadurch besser, dass ich etwas kostenlos bekommen habe, noch lasse ich mich für Rezensionen bezahlen. Dieser Hinweis, wie und wofür das Material zur Verfügung gestellt wurde, reicht aber leider nicht aus.

Aber………, ich betreibe zumindest nach derzeitiger Rechtsprechung Werbung. Diese muss und werde ich zukünftig kennzeichnen. Und um ganz sicher zu gehen, steht das nun am Anfang eines jeden Beitrags. Wenn Ihr also zukünftig über diesen Hinweis stolpert…… ich mag ihn genauso wenig wie Ihr, aber er ist leidige Pflicht um unnötige Abmahnungen zu vermeiden.

Hinweis: Dieser Beitrag enthaelt unbezahlte Werbung.

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